Verkehrsstrafrecht



Im Verkehrsstrafrecht spielen überwiegend Delikte wie Gefährdung des Straßenverkehrs,
Eingriffe in den Straßenverkehr, Körperverletzungs- und Tötungshandlungen im Straßenverkehr,
Trunkenheitsfahrten, Fahren ohne Fahrerlaubnis, Unfallflucht, Fahrten ohne Versicherungsschutz
eine Rolle.

Wie auch bei anderen strafbaren Handlungen ist erstes Gebot im Falle eines Vorwurfs keine
Aussagen gegenüber den Ermittlungsbehörden ohne die vorherige anwaltliche Beratung zu tätigen.
Zur Beurteilung und Einschätzung des richtigen Vorgehens in einer solchen Angelegenheit ist
zuallererst Einsicht in die Ermittlungsakte zu nehmen.

Ohne Akteneinsicht kann nicht festgestellt werden, ob der gegen den Mandanten erhobene Vorwurf
gerechtfertigt und nachgewiesen ist.

Erst nach Akteneinsicht sollte eine Erklärung zur Sache abgegeben. Oft genug führen Erklärungen,
die Betroffene ohne anwaltliche Beratung und Akteneinsicht abgeben, zu Konsequenzen, die durch
eine nachträgliche Tätigkeit eines Anwalts nicht mehr korrigiert werden können.

Die Akteneinsicht erlangt der Mandant nur über einen von ihm beauftragten Anwalt.

Dem Einzelnen selbst ist die Einsicht in die Ermittlungsakte der Staatsanwaltschaften und
Straßenverkehrsbehörden verwehrt.

Jedes behördliche Anschreiben sollte daher in derartigen Fällen Anlass genug sein,
anwaltliche Hilfe in Anspruch zu nehmen.

Die Kosten der Verteidigung in Strafsachen werden in der Regel durch die Rechtsschutzversicherungen - soweit
von Ihnen abgeschlossen - getragen, wenn der Vorwurf sich auf eine fahrlässige Begehungsweise richtet.




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