Ordnungswidrigkeitenrecht



Gegenstand des Ordnungswidrigkeitenrechts sind insbesondere Geschwindigkeitsüberschreitungen,
Abstandsverstöße, Parkverstöße, Alkoholfahrten, Rotlichtverstoß, Telefonieren während der
Fahrt usw. mit den Folgen Bußgeld, Entzug der Fahrerlaubnis, Fahrverbot, Geschwindigkeits-
überschreitungen, Probezeit und Nachschulung.

Das Ordnungswidrigkeitsverfahren beginnt in aller Regel mit der Anhörung durch die
Ermittlungsbehörde zu einem von dieser behaupteten Verkehrsverstoß.

Bei Erhalt einer solchen Anhörung sollten Sie sofort einen im Verkehrsrecht spezialisierten
Rechtsanwalt (Fachanwalt für Verkehrsrecht) einschalten.

Haben Sie einen Bußgeldbescheid erhalten, muss schnell gehandelt werden. Innerhalb von 14 Tagen
nach Zugang des Bußgeldbescheides muss Einspruch gegen den Bußgeldbescheid bei der Bußgeldbehörde
eingelegt werden. Wird die Frist versäumt, wird der Bußgeldbescheid rechtskräftig. Eine
nachträgliche Wiederaufnahme des Verfahrens ist, von Ausnahmenfällen abgesehen, nicht mehr möglich.

Ähnlich wie im Strafverfahren kommt auch hier der Ermittlungsakte eine große Bedeutung zu.
Aus der Ermittlungsakte ist ersichtlich, welche Beweismittel der Behörde vorliegen (Radarmessungen,
Zeugenaussagen usw.), ob diese ordnungsgemäß ermittelt wurden und verwertbar sind. Immer wieder sind
Radar- oder Lasermessungen zur Geschwindigkeitsermittlung nicht verwertbar, da die Messgeräte nicht
geeicht worden sind und/oder der Messbeamte die Geräte nicht ordnungsgemäß aufgebaut bzw. verwendet hat.

Auch hier kann nur der durch Sie beauftragte Anwalt Einsicht in die Ermittlungsakte nehmen. Dem
Betroffenen selbst ist die Einsichtnahme nicht gestattet.

Also nehmen Sie Kontakt mit mir auf. Gern berate ich Sie ausführlich und helfe Ihnen weiter.




©2017 by JJ & KD • ihre@rechtsanwaeltin-doehler.de